Ausländisches Testament – in Deutschland wirksam?

Ein in Serbien errichtetes Testament, maschinenschriftlich verfasst und von zwei Zeugen unterschrieben – keine Spur von deutscher Handschriftlichkeit. Trotzdem erkannte das Kammergericht Berlin diese Verfügung als wirksam an. Der Grund: Ein Testament kann hierzulande gelten, obwohl es die deutschen Formvorschriften nicht erfüllt. Was bedeutet das für deutsch-ausländische Nachlassfälle?

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Die Bedingung der Gütertrennung im Testament – Was passiert, wenn der Erblasser die Zuwendung an eine Bedingung knüpft?

Ein aktueller Beschluss des Oberlandesgerichts Hamm (OLG Hamm, Beschluss vom 12.12.2024, Az. 10 W 7/24) beleuchtet eine wichtige Frage: Kann ein Erblasser im Testament festlegen, dass eine Erbin nur dann ein Vermächtnis erhält, wenn sie zum Zeitpunkt des Erbfalls im Güterstand der Gütertrennung lebt? Und was passiert, wenn diese Bedingung nicht erfüllt wird? Das Gericht stellte fest, dass solche Bedingungen grundsätzlich zulässig sind, wenn sie nicht gegen die guten Sitten verstoßen.

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Testierfähigkeit bei Demenz – Was passiert mit dem Testament des Erblassers?

Die Frage der Testierfähigkeit eines Erblassers stellt sich besonders dann, wenn dieser an Demenz erkrankt ist. Ein aktueller Beschluss des Kammergerichts Berlin zeigt, wie in solchen Fällen die Gültigkeit eines Testaments geprüft wird (KG, Beschluss vom 25.07.2024, Az. 19 W 76/23). Was passiert, wenn ein Erblasser an Demenz leidet, aber ein Testament verfasst? Und wann ist ein Testament wegen Testierunfähigkeit unwirksam?

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Verspäteter Schenkungs­widerruf: OLG Köln sichert den Hof für die Erben

Mit Urteil vom 29.02.2024 (OLG Köln, Az. 24 U 136/20) hat das Gericht entschieden, dass ein Vater, der den Widerruf einer Hof-Schenkung erst neun Jahre nach Ablauf der vertraglich vereinbarten Frist erklärt, das Eigentum ungerechtfertigt erlangt hat und es an die Erben seines verstorbenen Sohnes zurückübertragen muss.

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